Tipps für Autoren:

Wenn Du jetzt auch Lust gekriegt hast, ein eigenes Hörspiel oder Theater zu schreiben, um es dann vielleicht im Studio oder zu Hause aufzunehmen, beachte bitte, dass sich die Schrift- von der Sprechsprache unterscheidet und überlege Dir vorher, wie es in der Realität klingt.  Ich habe selbst mehrere Geschichten mühsam zum Drehbuch umschreiben müssen, bevor ich aufnehmen konnte. Vielleicht helfen Dir folgende Punkte:. 

  • Bei Hörbüchern liest in der Regel nur eine Person das Buch so, wie es ist. Mit Erzähler und Erklärungen, wer was wie sagt. Da ändert sich für den Schreiber fast nichts. Für den Sprecher würde ich aber die Emotionen vor die direkten Reden in Klammern schreiben, ausser, er ist top vorbereitet, was selten der Fall ist.  z.B.:  "Ich gehe ins Bett", sagte sie seufzend  wird zur Stolperfalle, da der Sprecher erst nach dem Satz  weiss, wie es hätte klingen sollen.

  • Bei Hörspielen sprechen meistens mehrere Personen.  Inklusive Umgebungsgeräuschen.

  • Alle Reden sind jetzt direkt, die Leute in einem Hörspiel reden selbst!

  • Bsp: "Er sagte, sie solle kochen." ist eine indirekte Rede. Jetzt im Hörspiel heisst es einfach: "Koche!

  • Schreibe am besten direkt ein Drehbuch, d.h. in der Spalte ganz links steht immer, wer was sagt. Linien helfen zu unterscheiden.

  • Schreibe manchmal die Emotion eines Satzes vor dem Satz in Klammern hin, für den Sprecher. Du kannst ja jetzt auch nicht mehr schreiben: "Er schrie:..." Er schreit einfach...

  • Widerhole manchmal Satzteile für den Zuhörer, anstatt wie üblich Pronomen zu gebrauchen. 

  • Vermeide zu lange Schachtelsätze, zu lange Beschreibungen.

Es kann aber manchmal auch genau umgekehrt laufen, wie folgende Antwort mir  zeigte:
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